Mittel gegen Blähbauch

Mann-o-Mann - Wie bekomme ich schnell meinen Blähbauch weg?

Ein aufgeblähter Bauch sieht meist nicht nur unschön aus, sondern schränkt auch die Lebensqualität der Betroffenen deutlich ein. Frauen wie Männer leiden gleichermaßen unter einem aufgeblähten Bauch, welcher durch verschiedene Ursachen hervorgerufen wird.

Doch was hilft bei einem Blähbauch? Vorher und nachher?

 Um den normalen Zustand des Bauchs wiederherzustellen und das Blähgefühl loszuwerden, können eigene Mittel gegen Blähbauch verwendet werden. Hierunter fallen Hausmittel, bestimmte Alltags- und Trainingsmethoden sowie Medikamente. Ebenso wirken bestimmte Maßnahmen vorbeugend gegen einen Blähbauch, wenn sie effizient durchgeführt werden.

Was hilft gegen Blähbauch

​Was hilft gegen einen Blähbauch?

Was ist ein Blähbauch?

Der Blähbauch, medizinisch Meteorismus genannt, ist ein Krankheitsbild, welches sowohl bei Männern wie Frauen auftritt. Das generelle Gefühl eines aufgeblähten Bauches sorgt dafür, dass ein allgemeines Unwohlsein vorliegt.

Während bei Frauen der Blähbauch als eigenständige Krankheit eintritt, wird er beim Mann in vielen Fällen mit dem gängigen Bierbauch verwechselt. Allerdings handelt es sich beim Blähbauch um keine Krankheit, welche durch eine Gewichtszunahme verursacht wurde.

Beim Meteorismus sammeln sich zu viel Gas im Bauch an, welches die Bauchdecke wölbt. Das Gas entweicht in der Regel durch den Darmausgang, sodass Blähungen bzw. eine Flatulenz eintreten. Bei vielen Patienten werden Meteorismus und Flatulenz nicht getrennt, da der Übergang fließend ist.

Wie entsteht ein Blähbauch?

​Ein Blähbauch tritt bei jedem fünften Erwachsenen auf, wobei er nicht immer auf Darmprobleme zurückgeführt werden kann. Während manche Betroffene nur gelegentlich ein aufgeblähtes Gefühl verspüren, welches selbstständig wieder verschwindet, leiden viele Patienten unter einem dauerhaft aufgeblähten Bauch. Tritt vor allem plötzlich ein stark aufgeblähter Bauch auf, welcher für einen längeren Zeitraum anhält, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Die ärztliche Diagnose hilft, die Ursachen für den Blähbauch herauszustellen, da er in manchen Fällen ein Symptom einer behandlungsbedürftigen Erkrankung ist. Zudem ist der Reizdarm eine häufige Begleiterscheinung des Reizdarmsyndroms, welches nur durch eine dementsprechende Therapie beseitigt werden kann.

Grundsätzlich entsteht Gas durch den Verdauungsprozess. Ebenfalls gelangt Luft durch Essen, Sprechen und Atmen in den Darm. Über einen Teil der Darmwand wandert das Gas in die Blutbahnen und wird mit dem Blut zur Lunge transportiert. Beim Ausatmen wird das Gas schließlich aus dem Körper befördert. Der Restanteil an verbleibendem Gas entweicht zugleich unbemerkt. Je größer die Gasmenge im Darm ist, desto schwieriger fällt der Abtransport aus. Kann das Gas nicht durch das Blut bzw. die Lunge entweichen, verbleibt es im Darm, sodass Blähungen auftreten.

Was sind die Hauptursachen für einen Blähbauch bei Männern und Frauen

​Möchten Betroffene einen Blähbauch wegbekommen, müssen sie die Hauptursache für die Erkrankung kennen. Häufig treten Probleme des Magen-Darm-Trakts auf, welche einen Meteorismus hervorrufen. In manchen Fällen wird ein Blähbauch hervorgerufen, ohne dass eine äußere Ursache oder eine spezifische organische Erkrankung vorliegt. Ein Blähbauch ohne organische Ursache ist im Gegensatz zu einem Meteorismus, welcher auf Krankheiten beruht, ungefährlich. In zahlreichen Fällen verursachen blähende Lebensmittel einen aufgeblähten Bauch. Zu diesen Lebensmitteln zählen unter anderem Kohl und Hülsenfrüchte. Auch eine stark ballaststoffreiche Ernährung als Bestandteil einer gesunden Ernährung zählt zu den Blähbauchursachen. Kohlensäurehaltige Getränke sorgen dafür, dass das Gas Kohlendioxid in den Verdauungstrakt gelangt und der Bauch sich aufbläht. Ebenso können Betroffene einer Laktoseintoleranz oder einer Fructoseintoleranz nach dem Essen unter einem aufgeblähten Bauch leiden. In der Regel verschwindet der Blähbauch, wenn die eigene Ernährung angepasst wird.

Stress oder eine bakterielle Fehlbesiedelung des Darms zählt ebenso zu den möglichen Ursachen für einen Meteorismus. Ein aufgeblähter Bauch durch Stress ist aber in vielen Fällen nur vorübergehend. Beim Reizdarmsyndrom hingegen ist ein Blähbauch oft besonders stark ausgeprägt. Betroffene eines Reizdarm verspüren häufig ein schmerzhaftes Spannungsgefühl und Bauchschmerzen. Auch andere Magen-Darm-Erkrankungen können einen Blähbauch hervorrufen. Dazu zählen eine Gastritis, eine akute Darmentzündung, ein Magengeschwür, Verdauungsstörungen oder Magen-Darm-Infektionen. Diabetes mellitus Patienten, welche seit mehreren Jahren unter der Krankheit leiden, können ebenfalls unter einem Blähbauch aufgrund einer verminderten Darmtätigkeit leiden.

In wenigen Fällen rufen Medikamente einen Meteorismus hervor. Zu diesen Medikamenten zählen Antibiotika, Abführmittel, Medikamente zur Gewichtsreduktion, verschiedene Anti-Diabetes-Medikamente oder entzündungshemmende Mittel. Werden die Medikamente abgesetzt, kann der Blähbauch selbstständig wieder vergehen. Lebenswichtige Medikamente dürfen allerdings nicht eigenständig und ohne Absprache mit dem behandelnden Arzt abgesetzt werden. Müssen zudem eigene Medikamente oder Mittel gegen Blähbauch eingenommen werden, welche möglicherweise nicht mit anderen behandelnden Medikamenten verträglich sind, ist ebenfalls das Gespräch mit einem Arzt verpflichtend.

Zielgruppe für einen Blähbauch

Grundsätzlich kann jeder Mensch unter einem kurzzeitigen oder anhaltenden Blähbauch leiden. Die Anzahl an bekannten Fällen bei Frauen ist hierbei etwas höher, da Experten davon ausgehen, dass diese eher den Rat eines Arztes aufsuchen als Männer.

Dennoch kann bei Männern sämtliche Altersklassen ein Blähbauch auftreten. Je nach Ausmaß des Meteorismus lässt sich dieser entweder durch allgemeine Mittel gegen Blähbauch oder nur durch eine Therapie beseitigen. Wichtig hierbei ist es, dass Betroffene eines anhaltenden Meteorismus unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursachen zu klären.

Die Auswirkungen und der Zustand bei einem Blähbauch fallen bei allen männlichen Betroffenen gleichermaßen aus. Somit kann er bei einem Büroangestellten wie bei einem Arbeiter eintreten, da er meist durch eine falsche Ernährung hervorgerufen wird. Bei Betroffenen mit einem meist bzw. ausschließlich sitzenden Job wird der Blähbauch häufig durch verminderte Bewegung hervorgerufen. Da Bewegung die Verdauung anregt, wodurch wiederum das Risiko der Gasbildung sinkt, müssen Personen mit einer sitzenden Tätigkeit dementsprechend viel Bewegung in ihren Alltag einplanen.

Bei Arbeitern, beispielsweise auf Baustellen oder in der Produktion, senkt sich das Risiko eines Blähbauchs aufgrund unzureichender Bewegung etwas. Dennoch besteht die Möglichkeit eines Meteorismus aufgrund der Pausenzeiten. Vorgegebene Pausenzeiten in kurzen Intervallen von beispielsweise 15 bis 30 Minuten sorgen dafür, dass das Essen zu schnell und unbedacht gegessen wird. Folglich werden die Nahrungsmittel unzureichend gekaut und mit zuviel Luft geschluckt, wodurch die Gasbildung im Verdauungstrakt angehoben wird. Möchten Arbeiter einen Blähbauch verhindern, müssen sie somit gründlicher kauen und, wenn möglich, ausreichend Zeit zum Essen einplanen.


Symptome bei einem Blähbauch

​Der Blähbauch äußerst sich durch bestimmte Symbole, welche unmittelbar mit dem Bauch zu tun haben. Neben einem dicken, aufgeblähten Bauch oder einem aufblähenden Gefühl verspüren Betroffene ein Spannungsgefühl am Bauch sowie einen Druck im Bauch. Bei einem aufgeblähten Gefühl ist es zudem typisch, dass der Bauchumfang nicht zunimmt. Das Spannungs- und Druckgefühl unterscheidet sich bei jedem Menschen. Je schwächer die Bauchmuskulatur ist, desto ausgeprägter tritt der Meteorismus auf. Dies hängt mit der Tatsache zusammen, dass eine schlaffe Bauchwand die Darmgase schlechter zurückhalten kann, wodurch der Bauch sich stärker nach außen wölbt.

Neben einem aufgeblähten Bauch bzw. einem aufgeblähten Gefühl zeigt sich der Meteorismus durch weitere Symptome. Zu diesen zählen Blähungen, laute Darmgeräusche wie etwa Gurgeln, Gluckern oder Rumoren, Bauchkrämpfe in verschiedenen Stärken, Magenknurren, einem Völlegefühl, Sodbrennen, Sodbrennen und Übelkeit. Ebenfalls verspüren viele Betroffene das Bedürfnis, ihren Darm zu entleeren. Allerdings ist dies meist nicht möglich.

Hängt der Blähbauch mit chronischen Erkrankungen oder Problemen des Darms zusammen, können noch andere typische Symptome auftreten. Diese stammen von der Grunderkrankung, wodurch sie vielseitig ausfallen. Zu diesen Symptomen gehören Durchfall, Verstopfung oder ein Wechsel aus beiden Begleiterscheinungen, Blähungen sowie Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe. Abhängig von der Grunderkrankung können die Betroffenen ebenso unter Fieber, Blut im Stuhl, einer Blutarmut, Blässe, Müdigkeit oder einem unbeabsichtigten Gewichtsverlust leiden.

Diagnose bei einem Blähbauch

​Um einen Blähbauch schnell loswerden und passende Mittel gegen Blähbauch einnehmen zu können, wird eine entsprechende Diagnose durch einen Facharzt benötigt. Diese ist vor allem bei einem andauernden Blähbauch unverzichtbar, da der Arzt mögliche Erkrankungen, welche den Blähbauch auslösen, feststellen kann. Im Zuge der Anamnese befragt der Arzt zunächst den Patienten, ob der Blähbauch durch wesentliche Lebensumstände hervorgerufen wurde. Auch Fragen zu Medikamenten, anderen Erkrankungen oder der Ernährung muss der Patient beantworten, damit der Arzt die Anamnese erfolgreich abschließen kann.

Im Anschluss an die Anamnese erfolgt eine Untersuchung. Generell teilt sich die Untersuchung in eine Auskultation, eine Palpation sowie eine Perkussion. Bei der Auskultation hört der Arzt mit einem Stethoskop den Bauch des Patienten ab. Sie hilft, Darmgeräusche festzustellen, welche auf Gasansammlungen hindeuten. Bei der Palpation tastet der Arzt vorsichtig den Bauch des Patienten ab und drückt sanft auf ihn ein. Das Abtasten ermöglicht dem Arzt festzustellen, ob die Bauchdecke gespannt oder weich ist. Zugleich fallen mögliche Widerstände im Bauchraum auf. Zuletzt erfolgt die Perkussion, indem der Arzt leicht auf den Bauch des Patienten klopft. Durch das Klopfen hört der Arzt Gasansammlungen im Bauch. Vermutet der Arzt zudem eine Verengung oder eine Neubildung des Darms, wie sie bei Darmkrebs eintritt, erfolgt ein Abtasten des Enddarms mit dem Finger.

Ein Blutbild wird immer erstellt, wenn der Arzt Entzündungen vermutet. Weitere Untersuchungen erfolgen nur ergänzend zur Standarddiagnose. Weitere Untersuchungen sind ein klares Indiz, dass der Blähbauch durch eine Erkrankung hervorgerufen wurde. Erfolgt keine ergänzende Untersuchung, leidet der Patient aufgrund von Stress, einer falschen Ernährung oder anderen Lebensstilfaktoren unter einem Meteorismus.

Bei einem Verdacht auf ein Darmproblem, welches den Blähbauch verursacht, setzt der Arzt verschiedene Untersuchungsverfahren ein. Dies können unter anderem eine Ultraschalluntersuchung des Bauchs, verschiedene Tests bezüglich Glucose-, Fructose- oder Laktoseintoleranz, Stuhluntersuchungen, Röntgenuntersuchungen des Magen-Darm-Trakts sowie eine Magen- oder Darmspiegelung sein.


Was hilft bei Blähbauch bei Männern und Frauen?

​Was tun bei einem Blähbauch? Diese Fragen stellen sich viele Betroffenen, welche häufig oder anhaltend unter einem aufgeblähten Bauch leiden. Vom Blähbauch sind Frauen wie Männer gleichermaßen betroffen, wodurch allgemeine Hilfsmittel und Behandlungsmethoden bei allen Patienten zu gleichen Teilen eingesetzt werden können. Die Anzahl an Frauen mit einem Meteorismus ist dabei höher. Ob dies mit der Tatsache zusammenhängt, dass Frauen eher eine ärztliche Diagnose erstellen lassen als Männer, ist nicht deutlich geklärt. Um jedoch die richtige Behandlungsmethode für einen Blähbauch auszuwählen, muss die Ursache für die Gasansammlung im Darmtrakt geklärt werden. Einen Blähbauch wegbekommen funktioniert folglich nur, wenn Ursache und Behandlung aufeinander abgestimmt werden. Wird der Blähbauch beispielsweise durch eine Krankheit verursacht, hilft eine Ernährungsumstellung nur in seltenen Fällen.

Bisher wurde noch keine Therapie entwickelt, welche sämtliche Ausformungen des Meteorismus erfolgreich bekämpft. Aus diesem Grund fällt die Blähbauchtherapie sehr individuell und auf den Patienten abgestimmt aus. Die meisten Therapieformen beim Meteorismus, welche nicht auf bestimmte Krankheiten zurückgeführt werden, beinhalten eine Ernährungsumstellung. Bei dieser werden entweder blähende Lebensmittel oder Lebensmittel, welche eine Unverträglichkeit hervorrufen, aus dem Speiseplan entfernt. Auch eine Anpassung an Medikamente, welche eingenommen werden müssen, sowie die Einnahme von Probiotika und Präbiotika können einen Blähbauch beseitigen. Die Frage „Was hilft gegen Blähbauch?“ lässt sich somit leicht beantworten. Die tatsächlichen Hilfsmittel allerdings unterscheiden sich bei jedem Patienten. 

  • Hausmittel
  • ​Medikamente
  • ​Ernährung

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Blähbauch schnell loswerden

​Meinen Blähbauch schnell loswerden

Hausmittel gegen Blähbauch

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​Was hilft gegen Blähbauch, wenn keine spezifischen Mittel gegen Blähbauch vorhanden sind? Viele Betroffene greifen zunächst zu Hausmitteln, bevor sie eigene Medikamente gegen Blähbauch einnehmen. Hausmittel gegen Blähbauch sind eine gängige und meist effektive Methode, den Krankheitszustand ohne spezifische Medikamente oder bestimmte Therapien zu beseitigen oder zumindest zu lindern. Die Vielzahl an effektiven Hausmitteln hilft Betroffenen wesentlich, eine passende Methode für den eigenen Lebensstil festzulegen. Zugleich besitzen Hausmittel den zentralen Vorteil, dass sie ohne die Absprache mit einem Arzt eingesetzt werden können.

Möchten Betroffene Hausmittel als Therapie einsetzen, sollten sie vor allem Fenchel- oder Kümmelsamen zu sich nehmen. Diese besitzen eine karminative Wirkung, wodurch sie blähungstreibend sind. Somit lindern die Samen den Zustand, da die Blähungen sich lösen können und der Blähbauch dadurch verschwindet. Auch andere Haus- bzw. Lebensmittel besitzen einen karminativen Effekt. Zu diesen zählen unter anderem Anis, Fenchel, Kümmel und Pfefferminze. Die Gewürze bzw. Kräuter können entweder einzeln oder kombiniert eingenommen werden. Dies geht besonders leicht in Tees. Viele Magen-Darm-Tees, welche in Supermärkten, Apotheken oder Drogeriemärkten erhältlich sind, enthalten mehrere karminative Inhaltsstoffe. Tee wirkt außerdem verdauungsfördernd und entkrampfend.

Fenchel Samen

​Fenchel Samen

Kümmel Samen

Kümmel Samen

Anis Samen

Anis Samen

​Alternativ zu karminativen Pflanzen existieren viele Pflanzen, welche bei einem Blähbauch deutlich Linderung verschaffen. Die Pflanzen sind karminativ, verdauungsfördernd oder entkrampfend, wobei ebenso eine Kombination aus den lindernden Wirkungen möglich ist. Zu diesen Pflanzen zählen Koriander, Melisse, Kamille, Engelwurz, Schargarbe und Ingwer. Die Pflanzen können ebenfalls in Tees enthalten sein, wodurch sie schnell und effektiv wirken können.

Bei vielen Betroffenen hilft Wärme als gutes Hausmittel gegen Blähbauch. Wärme hilft der Verdauung und wirkt zugleich entspannend. Bei einem Meteorismus werden am besten feucht-warme Umschläge aufgelegt. Am einfachsten geht dies, wenn eine Wärmeflasche in ein feuchtes Handtuch eingewickelt wird und Handtuch sowie Wärmeflasche auf den Bauch gelegt werden. Die Umschläge können eine beliebige Zeit lang auf dem Bauch verbleiben. Effektiv sind die Umschläge, wenn die Betroffenen für einige Zeit ruhig liegen können. Manche Patienten spüren zudem Erleichterung nach einer Bauchmassage. Wird eine Bauchmassage durchgeführt, muss diese im Uhrzeigersinn erfolgen. Binnen kürzester Zeit sollte bei einer korrekten Massage eine wohltuende Linderung eintreten.

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​Heilerde: mit mikrofein gemahlenem Löss gegen Blähungen

​Es bleibt jedem selber überlassen, wo er Heilerde einordnet, ob als Hausmittel oder als Medikament. Feststeht jedenfalls, dass Heilerde ein wirklich gutes Mitte gegen einen Blähbauch sein kann. Heilerde besteht aus sehr fein gemahlenem Löss. Je feiner der Löss gemahlen wurde, desto größer ist seine heilsame Wirkung.

Funktionsprinzip: Wenn Heilerde mit Flüssigkeit gemischt wird, quellen die Tonmineralien auf und in der daraus entstehenden dreidimensionalen Struktur entstehen Spalten. Dort können verschiedenste Stoffe effektiv gebunden werden. D.h., man kann die Heilerde einfach in einem Glas Wasser auflösen und trinken.

​Mikrofein gemahlene Heilerde kann Cholesterin und Gallensäuren binden, als auch Durchfallerreger, oder, gegen einen Blähbauch besonders interessant, die Heilerde kann die Gase von oft schleimhautschädigenden Blähungen im Darm binden.

Mehr Infos gibt es hier: Heilerde - Ein ganz besonderes Pulver

Medikamente als Mittel gegen Blähbauch

Lässt sich ein Blähbauch nicht durch Hausmittel beseitigen, besteht die Option zur Einnahme bestimmter Medikamente. Eigene Medikamente oder spezielle Mittel gegen einen Meteorismus existieren hierbei äußerst selten. Somit sind kaum Medikamente gegen Blähbauch erhältlich, welche lediglich die Erkrankung behandeln. Verordnet der behandelnde Arzt eine Therapie, um den Blähbauch wegbekommen zu können, beinhaltet diese Therapie allgemeine Mittel gegen Blähbauch.

In vielen Fällen werden bei der Therapie keine Medikamente eingesetzt. Ruft eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung den Blähbauch hervor, behandeln die Medikamente nicht den Blähbauch, sondern die Krankheit an sich. Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen werden in der Regel mit entzündungshemmenden Mitteln therapiert. Zu diesen zählen beispielsweise Cortison und andere Immunsuppressiva, welche das körpereigene Abwehrsystem unterdrücken.

Ein Blähbauch, welcher durch Verdauungsstörungen verursacht wird, wird hingegen mit Enzympräparaten behandelt. Diese beheben den vorherrschenden Mangen an Verdauungsenzymen, sodass die Darmfunktion wieder korrekt hergestellt wird. Beim Reizdarmsyndrom aber kommen eigene Medikamente zum Einsatz. Die Medikamente lindern das Syndrom, sodass gleichzeitig der Blähbauch deutlich vermindert wird.

Verschiedene Mittel gegen Blähbauch lindern zugleich nicht die Erkrankung an sich, sondern die mit einhergehenden Beschwerden. Entschäumer zum Beispiel verhindern, dass ein Blähbauch durch eine größere Ansammlung an Gasmengen im Darm entsteht. Entschäumer sind in Form von Kautabletten in der Apotheke erhältlich. Entkrampfende Mittel bzw. Spasmolytika hingegen helfen bei krampfhaften Schmerzen, welche durch den Blähbauch hervorgerufen werden. Niedrige Dosierungen von verschreibungspflichtigen Antidepressiva können ebenso Bauchschmerzen bei einem Blähbauch mildern.

Als Alternative zu Medikamenten gegen Blähbauch bietet die Homöopathie Abhilfe. Verschiedene Globuli können bei einem Meteorismus eingesetzt werden, sodass die Krankheit schonender als mit herkömmlichen Medikamenten behandelt wird. Die homöopathische Behandlung eines Blähbauchs kann jederzeit erfolgen, solange ernst zu nehmende Krankheiten wie etwa Darmkrebs nicht die Krankheitsursache darstellen. Zugleich helfen die Globuli nur alleine bei einem Blähbauch, welcher nicht durch schwerwiegende Darmprobleme hervorgerufen wurde. Bei schwerwiegenden Darmproblemen können Globuli ergänzend zu Medikamenten eingesetzt werden. Als eigenständige Therapieform eignen sich homöopathische Mittel allerdings bei diesen Krankheiten nicht.

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Allgemeine Mittel gegen Blähbauch

​Ein Meteorismus lässt sich ebenso durch Mitteln beseitigen, welche nicht unter die Kategorie Hausmittel oder Medikamente fallen. Spezielle Probiotika beispielsweise helfen, den aufgeblähten Zustand zu beseitigen. Die Mittel wirken dabei nicht hauptsächlich gegen den Meteorismus, sondern lindern den Zustand als Folge des Reizdarmsyndroms. Passende Probiotika sind in der Apotheke erhältlich. Werden bereits Medikamente eingenommen, welche andere Krankheiten behandeln, können diese gleichfalls einen Blähbauch hervorrufen. In diesem Fall sollte gemeinsam mit dem Arzt die Dosierung der blähenden Medikamente erfolgen. Alternativ bietet sich ein Austausch durch besser verträgliche Medikamente an.

Bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, welche als Nebenwirkung einen Meteorismus verursachen, hilft häufig eine medikamentöse Behandlung. Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen benötigen dabei eine genaue ärztliche Diagnose mitsamt passender Medikamente, welche über einen bestimmten Zeitpunkt hinweg eingenommen werden müssen. In seltenen Fällen muss zudem eine operative Weitung von Darmverengungen durchgeführt werden. Ob eine Operation notwendig ist, entscheidet der Arzt anhand der Diagnose.


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Ernährung bei einem Blähbauch

​Um keine spezifischen Mittel gegen Blähbauch einnehmen zu müssen, helfen in vielen Fällen andere Methoden, um einen Blähbauch wegbekommen zu können. Die gängigste Methode ist eine Ernährungsanpassung. Bei einem hohen Anteil an Blähbauchpatienten verursacht eine falsche Ernährung den dauerhaft aufgeblähten Zustand mitsamt möglicher Schmerzen. Lässt sich der Meteorismus auf eine unpassende Ernährung zurückführen, welche viele blähende Lebensmittel enthält, sollten Betroffene zunächst weitgehend auf diese Nahrungsmittel verzichten. Blähende Lebensmittel sind unter anderem Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte und Kohl, aber auch fettige Lebensmittel wie beispielsweise fette Wurst- und Fleischprodukte sowie vollfette Milchprodukte.

Obwohl generell keine verbotenen Lebensmittel für Betroffene mit einem Blähbauch bestehen, sollten vor allem blähende Lebensmittel genau beachtet werden. Am besten geschieht dies mithilfe eines sogenannten Ernährungstagebuchs. In diesem verzeichnen alle Personen die gegessenen Lebensmittel mitsamt Menge und Tageszeit bzw. Mahlzeit. Anhand des Tagebuchs können Betroffene eines Meteorismus schnell erkennen, welche Lebensmittel möglicherweise den Zustand hervorgerufen haben. Besonders effektiv ist das Ernährungstagebuch, wenn es über einen längeren Zeitpunkt hinweg geführt wird. Am besten werden bei Patienten mit einem Blähbauch nicht nur die Lebensmittel, sondern auch der gesundheitliche Zustand verfasst. Dadurch lässt sich selbst nach einiger Zeit feststellen, ob bestimmte Lebensmittel dauerhaft oder kurzzeitig blähend sind.

Zuckeraustauschstoffe gelten ebenfalls als häufige Ursache für einen Blähbauch. Werden Zuckeraustauschstoffe in hohen Mengen gegessen, können sie einen Meteorismus fördern. Die Stoffe gelten als wesentlicher Inhaltsstoff von Bonbons, verschiedenen Süßspeisen oder Kaugummis. Häufig werden Zuckeraustauschstoffe unbewusst gegessen, da sie in vielen Lebensmitteln verarbeitet werden. Möchten Betroffene sichergehen, keine Zuckeraustauschstoffe zu essen oder zu trinken, sollten sie die Inhaltsangabe bei verarbeiteten Produkten kontrollieren.

Vor allem bei gewissen Lebensmittelunverträglichkeiten müssen Betroffene eines Blähbauchs ihre Ernährung anpassen und bestimmte Lebensmittel aus ihrem Ernährungsplan entfernen. Bei einer Zöliakie bzw. Glutenunverträglichkeit sollten keine glutenhaltigen Lebensmittel gegessen werden. Eine Laktoseintoleranz setzt eine laktosearme bzw. -freie Ernährung voraus. Bei einer Fructoseintoleranz hilft eine fructrosearme bzw. -freie Ernährung, um den aufgeblähten Zustand des Bauches zu beseitigen.

Angepasste Ernährungsgewohnheiten bei einem Blähbauch

​Abgesehen von Lebensmitteln bei einer Lebensmittelunverträglichkeit oder stark blähenden Lebensmitteln können Ernährungsfehler eintreten, welche verhindern, dass Betroffene einen Blähbauch schnell loswerden. Werden die Essgewohnheiten angepasst, können sie zudem einen Blähbauch vorbeugen. W sollte Reden während des Essens unterlasen werden. Reden während des Essens kann ebenso dazu führen, dass unbewusst Luft in den Magen-Darm-Trakt gelangt. Essen sollte zunächst in Ruhe genossen werden. Durch ausreichend Zeit zum Essen und ohne Ablenkungen wird weniger Luft geschluckt, welche sich im Darm ansammeln kann. Je besser die Lebensmittel gekaut werden, desto wenige Arbeit besitzt der Verdauungstrakt. Somit fällt die Verdauung deutlich leichter aus.

Obwohl viele Menschen drei große Hauptmahlzeiten zu sich nehmen, wirken sich diese zentral auf die eigene Verdauung aus. Betroffene eines Blähbauchs sollten über den Tag hinweg verteilt öfter kleine Portionen essen. Diese lassen sich leichter verdauen, wodurch die Darmaktivität nicht vollkommen ausgelastet wird. Auch Getränke besitzen Auswirkungen auf den Darm. Kohlesäurehaltige Getränke verursachen ein aufgeblähtes Gefühl und bei vielen Personen häufigeres Aufstoßen, durch welches das Gas entweicht. Kohlesäurearme bzw. -freie Getränke jedoch vermindern das Risiko eines aufgeblähten Bauchs deutlich.

Was tun bei einem Blähbauch ohne schwerwiegende Ursachen?

​Helfen die verschiedenen Mittel gegen Blähbauch nicht oder wurde eine Ernährungsumstellung vorgenommen und eigene Therapien veranlasst, ohne dass Besserungen eintreten, können allgemeine Lebensumstellungen den Zustand erleichtern. Neben einer gesunden und ausgeglichen Ernährung helfen regelmäßig Bewegung und ein ruhigerer Lebensstil. Eine gesunde, ausgewogene Ernährung besitzt auf den gesamten Körper positive Auswirkungen. Essen Menschen beispielsweise ausreichend Ballaststoffe und trinken sie genug, können effektiv Verstopfungen vermieden werden, welche wiederum zu einem aufgeblähten Bauch führen können.

Regelmäßige Bewegung hilft nicht nur, den Körper aktiv zu halten. Da Bewegung die Darmtätigkeit anregt, können die vorhandenen Darmgase deutlich besser entweichen. Somit treten seltener Darmprobleme auf, welche einen Meteorismus hervorrufen können. Nicht nur Darmprobleme lassen sich durch genügend Bewegung verhindern. Auch Verstopfungen treten durch sie seltener auf, welche wiederum das Risiko für einen Blähbauch senken. Sport als Entspannungstherapie wirkt ebenfalls bei vielen Personen, welche unter einem Blähbauch leiden.

Bei manchen Betroffenen wird ein Blähbauch durch allgemeine Lebensumstände verursacht. Stress und Sorgen wirken sich auf den gesamten Körper aus, wodurch sie auch den Darm beeinflussen können. Möchten Betroffene mit einem hohen Stresslevel einen Blähbauch schnell loswerden, sollten sie für einen seelischen Ausgleich sorgen. Besonders effektiv sind Entspannungsverfahren wie zum Beispiel Yoga, Autogenes Training, Qi Gong oder Progressive Muskelentspannung.

Vorbeugemaßnahmen gegen einen Blähbauch

Ein Blähbauch muss nicht erst bekämpft werden, wenn er bereits eingetreten ist. Was tun gegen einen Blähbauch? Diese Frage tritt bei entsprechenden Vorbeugemaßnahmen gegen einen Blähbauch erst gar nicht auf. Bestimmte Vorbeugungsmethoden verhindern, dass ein Blähbauch grundsätzlich entsteht. Personen, welche häufig unter einem Meteorismus leiden, können bei Bedarf mehrere Vorbeugemaßnahmen kombinieren, um das Risiko eines Blähbauchs zu minimieren.

Eine der besten Vorbeugemaßnahmen ist eine Anpassung der eigenen Essgewohnheiten. Vor allem bei Männern, welche regelmäßig unter einem Blähbauch leiden, sollten die jeweiligen Essgewohnheiten gründlich analysiert und gegebenenfalls korrigiert werden. Leicht verdauliche Lebensmittel belasten den Verdauungstrakt weniger. Auch die Reihenfolge sowie die Kombination der Nahrungsmittel ist entscheidend. Vor allem Gemüse sollte bei einem Meteorismus nicht roh gegessen werden, da es leichter bläht. Wird das Gemüse schonend gekocht bzw. blanchiert, verliert es seinen Geschmack nicht, lässt sich zugleich deutlich leichter verdauen.

Ebenfalls ist die Zeit zum Essen wichtig. Betroffene sollten in Ruhe und vor allem nicht im Stehen oder Gehen essen. Unnötige Ablenkungen sorgen dafür, dass das Essen weniger gründlich gekaut und mehr Luft beim Essen geschluckt wird. Bezüglich Getränke sollte der Körper mit zwei Liter Wasser täglich versorgt werden. Ausreichend Wasser hilft, die Verdauung aktiv zu halten. Erschweren größere Portionen die Verdauung, sollten zudem, wenn möglich, mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag verteilt gegessen werden.

Verursachen Kohlenhydrate, vormerklich Brot, einen Blähbauch, müssen dementsprechende Lebensmittel nicht automatisch vom Speiseplan gestrichen werden. Möchten Betroffene eines Blähbauchs frisches Vollkornbrot essen, sollten sie dieses zunächst einen Tag ruhen lassen. Die Ruhezeit sorgt, dass das Brot bekömmlicher wird. Alternativ bietet es sich an, das Brot zu toasten.

Rufen Hülsenfrüchte Blähungen und Gasansammlungen im Bauch hervor, hilft es, die Lebensmittel einzuweichen. Hierzu müssen die Hülsenfrüchte in 80 Grad heißes Wasser für einige Stunden eingeweicht werden. Die Einweichzeit und die Hitze bewirken, dass die blähenden Zuckermoleküle in den Hülsenfrüchten bis zu 80 Prozent vermindert werden. Somit sinkt das Risiko, dass die Lebensmittel zu unangenehmen Blähungen führen. Das Einweichwasser darf anschließend allerdings nicht mehr verwendet werden. Sollen die Hülsenfrüchte gekocht werden, muss dies in frischem Wasser geschehen. Das Einweichwasser sowie das Wasser bei Hülsenfrüchten aus Konserven begünstigen Blähungen und die Entstehung eines Blähbauchs deutlich. Besonders bekömmlich sind Hülsenfrüchte, wenn sie in Suppen oder Eintöpfen verarbeitet werden.

Die eigene Verdauung lässt sich des Weiteren mit Bitterstoffen anregen. Bitterstoffe sind in zahlreichen Lebensmitteln enthalten. Neben Küchenkräutern wie Bohnenkraut, Estragon, Thymian und Rosmarin befinden sich verschiedene Bitterstoffe in Brokkoli, Chicorée, Rosenkohl und unterschiedlichen Blattsalaten, zum Beispiel Rucola, Radicchio, Kresse und Löwenzahn. Die Bitterstoffe regen die Verdauung an, wodurch das Entstehungsrisiko eines Blähbauchs vermindert wird.

Mit einem Glas stillem Wasser vor dem Essen aktivieren alle Personen die Speichelbildung. Der Speichel kann unter Umständen helfen, einen Blähbauch zu vermeiden. Getränke bzw. Wasser sollten allerdings immer vor den Mahlzeiten konsumiert werden. Trinken Personen während des Essens, verdünnen sie ungewollt die Magensäure, wodurch wiederum die Verdauung erschwert wird.

Das überflüssige Gas sowie die Luft im Verdauungstrakt lässt sich gut mit Heilerde binden. Das Pulver wird aus Löß gewonnen und lässt sich leicht in Wasser auflösen. Ein bis zwei Esslöffel Heilerde vermischt mit einem Glas Wasser genügen bereits, um einen Blähbauch zu verhindern. Das Heilerdegetränk muss ungefähr 30 Minuten vor einer Mahlzeit getrunken werden. Die Partikel der Heilerde binden die Fette und Säuren im Verdauungstrakt, wodurch der Nahrungstransport beschleunigt wird. Folglich können die Bakterien im Darm weniger Gase bilden, welche wiederum zu einem aufgeblähten Zustand führen.

Der Darm benötigt Ballaststoffe für eine ordnungsgemäße Verdauung. Eine ballaststoffarme Ernährung sorgt bei vielen Personen für verschiedenste Verdauungsstörungen wie etwa einem Blähbauch. Essen Betroffene eines Meteorismus nur wenig Ballaststoffe, müssen sie ihren Körper zunächst schrittweise an diese gewöhnen. Kleine Portionen ballaststoffhaltiger Lebensmittel helfen zu Beginn deutlich, dass der Darm und der Magen sich an die Ernährungsänderung gewöhnen. Damit die Ballaststoffe ordnungsgemäß verdaut werden können, muss zudem genügend getrunken werden.

Die Darmflora benötigt allerdings nicht nur Ballaststoffe, damit sie ordnungsgemäß arbeiten kann. Bei Problemen mit der Darmflora müssen Betroffene sogenannte Probiotika und Präbiotika zu sich nehmen, welche in zahlreichen Lebensmitteln enthalten sind. Probiotika befinden sich unter anderem in Joghurt, Kefir und Sauerkraut, Präbiotika hingegen in Leinsamen, Äpfeln und Flohsamen. Werden die Lebensmittel ausreichend gegessen, baut sich langfristig eine gesunde Darmflora auf. Diese wirkt verdauungsfördernd und beugt Darmproblemen gut vor, wodurch ein Blähbauch verhindert werden kann.

Bei Lebensmittelunverträglichkeiten genügt es nicht nur, die Verdauung anzuregen oder die Bildung von Gasen zu verhindern. Da Lebensmittel, auf welche die Betroffenen möglicherweise allergisch reagieren, generell den Verdauungstrakt stark belasten, müssen sie aus dem eigenen Ernährungsplan gestrichen werden. Bei einem Verdacht auf bestimmte Unverträglichkeiten können infrage kommende Lebensmittel zunächst gezielt gegessen und anschließend ausgelassen werden. Verändert sich das eigene Wohlbefinden maßgeblich, deutet dies auf eine Lebensmittelunverträglichkeit hin. Bei konkreten Verdachtsfällen hilft allerdings nur die Diagnose durch den Arzt.

Bewegung hilft generell bei einem Meteorismus. Folglich vermindert sie nicht nur den Zustand des Betroffenen, sondern beugt einem Blähbauch auch gut vor. Nach dem Essen sollte keine anhaltende Ruhezeit durchgeführt werden. Vor allem ein Verdauungsnickerchen wirkt sich negativ auf die Darmtätigkeit aus. Damit ein Meteorismus nach dem Essen nicht entsteht, sollte wenn möglich ein Verdauungsspaziergang getätigt werden. Dieser regt die Verdauung an und steigert das allgemeine Wohlbefinden.

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